Der ökumenische Freundeskreis

Der ökumenische Freundeskreis

Integration eines neuen Gemeindeteiles
 
Die Integration der neuen Gemeindeglieder aus dem Osten ist eine besondere Aufgabe und ein besonderes Interesse der Kirchengemeinde.
Viele Ehrenamtliche arbeiten an diesem ehrgeizigen Ziel.  
 
 
 
Etwa die Hälfte der etwa 4000 Gemeindeglieder sind Aussiedlerinnen und Aussiedler - in Ertingen deutlich mehr.

Das ist zu spüren an Konfirmandengruppen, die zum Großteil aus Aussiedlern bestehen. Unter 20 Konfirmanden in Ertingen können leicht 10 Aussiedler sein. An der Ertinger Schule wurde im Jahr 1989 noch evangelischer Religionsunterricht gemeinsam für mehrere Klassenstufen erteilt. Heute hat jede Klassenstufe eine gut gefüllte Gruppe im evangelischen Unterricht.

Was der Freundeskreis sich als Aufgabe gesetzt hat: 

Besuche
Regelmäßige Besuche in den Häusern, besonders der Neuzugezogenen. Anfangs hatte jede Aussiedlerfamilie eine einheimische Patenfamilie.

Kleiderkammer
Weitergabe von gebrauchten Kleidungsstücken, auch Möbel und Hausrat (oft mehrere hundert Kleidungsstücke an einem Nachmittag)

 

Ausgabe- und Annahmetermine der Kleiderkammer


Grillfest
Alle zwei Jahre "Grillfest auf der Klinge" - buntes Stadtteilfest unter dem Motto: "Nachbarschaft, die Frieden schafft"

Bibelstunden
Regelmäßige Bibelstunden auf der "Klinge"

siehe auch "Angebot für Erwachsene"


Hausaufgabenbetreuung
Organisation von Hilfen, besonders auch in den Fremdsprachen. Zusammenarbeit mit den Schulen. Der Freundeskreis setzt sich intensiv für die Förderung der Kinder an den Schulen ein.

Zusammenarbeit mit Behörden
Gespräche mit Sozialamt, Bürgermeisteramt, Hilfe von Durchsetzung von Ansprüchen, z.B. auf einen Sprachkurs oder gegenüber dem Sozialamt.

Öffentlichkeitsarbeit
Eine offensive Öffentlichkeitsarbeit soll helfen, Vorurteile abzubauen.

Ausstellung
Eine Ausstellung über die Geschichte und die Probleme der Aussiedler hat sehr viel Aufsehen erregt. 300 Personen waren bei der Eröffnung.

Öffentliche Veranstaltungen
z.B. Dichterlesung Nelly Däs; Kabarett Lilia Tetslau; Konzert des Woronesch-Trio

Weihnachtsfeier
Nur für die Bewohner der Übergangswohnheime. Trotzdem ist das Johannes-Zwick-Haus überfüllt.

Frauenabende
Acht Abende jährlich für Aussiedlerfrauen (30-60 Besucherinnen)

Ausstellung "Das Russlandsdeutsche Haus" im Jahr 2006

Ausstellung "Das Russlandsdeutsche Haus" im Jahr 2006